„Quinua ist etwas sehr Andines, seit langem leben wir davon, es ist das goldene Korn, es ist die Hoffnung für uns, auf dem Land leben zu können. Für mich ist es ein heiliges Korn. Wir dürfen es nicht verschwenden, wenn es einmal zuviel davon gibt, wir müssen es bewahren, weil es das Einzige ist, weil es das Unsere ist, wir dürfen nicht aufhören, das zu essen, was uns gehört.“
Raphael Apala, Quinuabauer/ Anapqui

Bauer mit Quinua

Cover der Verpackungdas Gold der Anden

ist eine uralte Kultur- pflanze und bis heute ein wichtiges Grundnah- rungsmittel für die im Andenraum lebenden indianischen Kleinbauern. Für den Monat April ist  Quinua unser Produkt des Monats. Importiert wird Bio-Quiunua von unse- rem Partner GEPA.

Botanisch ist Quinua kein Getreide, sondern ein Reismeldengewächs. Die Pflanze zählt zu den ältesten Kulturpflenzen der Erde. Sie wird bis zu 2,50 Meter hoch; ihre Blätter können wie Spinat verwendet werden. Die kleinen, hirseähnlichen Körner sind die Samen der Pflanze. Sie werden nach der Ernte in einfachen Entseifungsmaschinen von der bitteren Saponinschicht befreit, mehrmals gewaschen, in der Sonne getrocknet und vor dem Verpacken nochmals verlesen.

Quinua wächst  noch in ca 4000 m Höhe in den Anden und verträgt das rauhe Klima der Anden sehr gut. Sie übersteht  auch längere Trockenperioden oder lange Regenphasen.

Quinua hat einen hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren, Mineralstoffen, Spurenelementen und Eiweiß (13,81 g auf 100 g Quinua), wobei letzteres besonders günstig zusammengesetzt ist und tierisches Eiweiß fast vollständig ersetzen kann. Auch in der Diätküche ist Quinua einsetzbar, da es kein Gluten enthält.

Es ist ein leicht verdauliches Lebensmittel, einfach in der Zubereitung.

Bio-Quinua wird auf dem Altiplano, dem Hochplateua Boliviens angebaut.

Karte von Bolivien

Infos Wikipedia

Anapqui
(Asociación Nacional de Productores de Quinua)
ANAPQUI wurde im Dezember 1983 als nationaler Zusammenschluss von Quinuaproduzenten gegründet. Die Initiative dazu ging von vier regionalen Produzentenorganisationen aus; inzwischen ist die Zahl der unter dem ‘Dach’ von ANAPQUI zusammen geschlossenen Organisationen auf sieben angewachsen.

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